Strom und Gas sind die beiden wichtigsten Energieträger im deutschen Haushalt. Doch wo liegen die Unterschiede bei Kosten, Verbrauch und Vergleichsmöglichkeiten?
In diesem Vergleich erklären wir die wesentlichen Unterschiede und zeigen, wo Sie bei beiden Energieträgern am meisten sparen können.
Kosten: Strom teurer als Gas
Der Kilowattstunden-Preis für Strom liegt aktuell bei 30 bis 40 Cent, während Gas nur 8 bis 12 Cent kostet. Allerdings ist der Verbrauch unterschiedlich: Ein durchschnittlicher Haushalt verbraucht 4.000 kWh Strom und 20.000 kWh Gas.
Bei identischem Verbrauch wäre Gas deutlich günstiger – allerdings ist der Heizbedarf (Gas) um ein Vielfaches höher als der Strombedarf. Die jährlichen Gesamtkosten für beide Energieträger liegen oft in ähnlicher Größenordnung.
Verbrauch: Unterschiedliche Nutzungszwecke
Strom wird für alle elektrischen Geräte, Beleuchtung und lcd-fähige Nutzung genutzt. Gas dient primär der Raumheizung und Warmwasserbereitung. Einige Haushalte nutzen Gas auch zum Kochen.
Die Verbrauchsstruktur ist unterschiedlich: Strom wird das ganze Jahr gleichmäßig genutzt, Gas zeigt einen starken Wintergipfel. Diese Saisonalität beeinflusst die Tarifwahl und den optimalen Wechselzeitpunkt.
Vergleich: Gleiche Prinzipien, unterschiedliche Fristen
Bei beiden Energieträgern gilt: Der Wechsel ist kostenlos und der neue Versorger übernimmt die Kündigung. Die Kündigungsfrist beträgt meist sechs Wochen zum Ende der Preisgarantie oder zum Vertragsende.
Wichtig: Strom- und Gasvertrag können bei unterschiedlichen Anbietern liegen. Es lohnt sich, beide Verträge parallel zu vergleichen und zu wechseln.
Fazit
Strom und Gas ergänzen sich im Haushalt und haben unterschiedliche Kostenstrukturen. Bei beiden lohnt sich ein jährlicher Vergleich – idealerweise zeitgleich.